Wuppertal

Ratsreport vom 20.05.2018

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Von der Redaktion


„Ratsreport“ zur Sondersitzung des Rates der Stadt Wuppertal vom 17.05.2018

Diese Sondersitzung beschäftigte sich allein mit der Bewerbung für die Bundesgartenschau, die bereits im Vorfeld zu Spannungen in der Großen Koalition des Stadtrates führte. Zur Sondersitzung wurde das Planungsbüro „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“ eingeladen, welches eine Machbarkeitsstudie für eine mögliche Ausrichtung der Bundesgartenschau in Wuppertal erstellte. Diese Studie wurde durch Sponsoren aus der Stadtgesellschaft finanziert.

Artikel Thimm
Hier geht es zum Artikel unserer Redakteurs Philipp Thimm.

Herr Lenzen präsentierte die bisher vorliegenden Ergebnisse und betonte besonders zwei Punkte: Die Bundesgartenschau schaffe zum einen nachhaltige Potenziale für die Stadtentwicklung (u. a. Wuppertal als grünste Stadt Deutschlands; Aufwertung verschiedener Wuppertaler Quartiere wie beispielsweise die Tesche, die Kaiserhöhe und die Königshöhe) und sei zudem förderlich für den Tourismus der Stadt.

Artikel SChulz
Hier geht’s zur Gegenposition vom Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat, Marc Schulz

Am 09. Juli soll entschieden werden, ob die Bundesgartenschau nach Wuppertal kommt oder nicht. Im Hinblick auf die Entscheidung wird eine relevante Frage im Mittelpunkt stehen: Wer soll das finanzieren? Die Kostenkalkulation für die Stadt Wuppertal liegt bei ca. 50 Millionen Euro. Das sind Kosten, die die Stadt kaum tragen können wird, zumindest, wenn sie die schwarze Null im Haushalt halten will. Dadurch wird die Frage der Finanzierbarkeit entscheidend. Es bleibt also spannend.

Quelle: Präsentation der Machbarkeitsstudie der Bundesgartenschau (www.wuppertal.de)

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